Frankfurt
Frankfurter Renn-Klub e.V. von 2010, ehem. Frankfurter Renn-Verein vormals Renn-Klub Frankfurt
Anschrift
Strasse:
Schwarzwaldstr. 125
Ort:
Frankfurt
PLZ:
60528
Land:
Deutschland
Telefon:
+49(0)69 - 67735814
E-Mail:
E-Mail Kontaktformular
Ext. Webseiten:
Frankfurter Renn-Klub
Ansprechpartner:
Präsidentin Christiane Weil-Daßbach, Renntagsleiter Philipp Riethmüller, Assistenz Birgit Gutermann Infos
Die Galopprennbahn in Frankfurt-Niederrad zählt zu den bedeutendsten und ältesten Rennbahnen Deutschlands, schon seit dem 20. August 1865 werden hier Pferderennen veranstaltet. Mitbegründer der Rennbahn und erster Präsident des damaligen „Rheinischen Rennvereins“ war Bankchef Albert von Metzler, noch heute ist das Bankhaus Metzler dem Frankfurter Rennsport eng verbunden, der Metzler-Renntag gehört zu den Höhepunkten auf dem jährlichen Rennkalender.
In der neueren Geschichte des Galopprennsport hat es einige Turbulenzen gegeben. Doch seit Ende 2010 steht Frankfurt im Zeichen eines hoffnungsvollen Neuanfangs. Dafür wurde der Frankfurter Renn-Klub e.V. von 2010 neu gegründet, die Präsidentschaft hat Christiane Weil-Daßbach inne, die im Deutschen Galopprennsport gemeinsam mit ihrem Vater Heinz Weil als Eignerin des renommierten Gestütes Etzean seit vielen Jahren bestens bekannt ist.
Der neue Pächter der Rennbahn inklusive der auf dem Gelände befindlichen Golf-Anlage ist die Hippodrom GmbH mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter Manfred Hellwig, der zugleich Vize-Präsident des neuen Frankfurter Renn-Klubs ist und unter anderem auch das Gestüt Höny-Hof betreibt. Damit hat ein völlige Neuorganisation des Rennsports in Frankfurt stattgefunden.
Der neue Pachtvertrag hat ein Laufzeit von 25 Jahren und beinhaltet die Verpflichtung zur Abhaltung von Rennveranstaltungen. Diese Aufgabe überträgt die Hippodrom GmbH dem Frankfurter Renn-Klub e.V. von 2010 und beteiligt sich gleichzeitig an der Finanzierung der Renntage, "Ziel es es mit dem Rennsport eine schwarze "0" zu schreiben", betont Manfred Hellwig. Die Hippodrom GmbH finanziert sich über die Einnahmen von der Weinberg Golf Akademie, die auf der Rennbahn beheimatet ist, sowie als Verpächter des Quotenhauses als Gastronomiebetrieb und vermietet die Rennbahn-Location über die Agentur Unit Art auch an Drittveranstalter.
Mit dem Neuanfang gingen umfängliche Investitionen auf dem 32 Hektar großen Gelände einher. "Die Sandbahn wurde komplett neu aufgebaut", berichtet Manfred Hellwig, "dazu haben wir 2,5 Kilometer Waldwege, die zum Traben und Abreiten genutzt werden, saniert und mit einem neuen Unterbau versehen. Auch mit der Renovierung der Stallungen in der Trainingsanlage wurde begonnen, so dass der Standort Frankfurt für das Training von Galopprennpferden mittlerweile sehr gute Rahmenbedingungen bietet." Auch das Tribünendach wurde komplett neu überdacht, zudem wurde in die technischen Anlagen mit mit neuen Kameras und einer großen festen Videoleinwand gegenüber der Tribüne investiert. Dafür hatte die Stadt Frankfurt eine zweckgebundene Summe von 3 Millionen Euro bereitgestellt.
Das Jahr 2011 steht im Zeichen der Konsolidierung und des Neuanfangs mit dem Frankfurter Renn-Klub. "Das wichtigste Ziel ist der Erhalt des Rennsports in Frankfurt", betont Hellwig, "die Situation ist sicherlich nicht einfach, aber wir sind dank eines motivierten Teams mittlerweile auf einem sehr, sehr guten Weg." Dafür steht auch die neue Präsidenten Christiane Weil-Daßbach, die das Ehrenamt durch ihre beinahe tägliche Anwesenheit auf der Frankfurter Rennbahn mit Herzblut und einem ganz besonderen Engagement für den Rennsport sehr tatkräftig ausfüllt.
Die Frankfurter Unternehmerin war auch Vorstandsmitglied des Frankfurter Renn-Vereins (2009/2010), der in Nachfolge des 2009 insolvent gegangenen Vorgängervereins, dem alten Renn-Klub Frankfurt, mit der Ausrichtung der Rennen beauftragt war. „Ich bin eine Person, die immer zwei Seiten hört. Ich habe keine persönlichen Differenzen mit irgendeinem Mitglied des alten Vorstands“, betonte Weil-Daßbach. „Alles, was wir wollen, sind Rennen in Frankfurt, und das geht nur mit jemandem wie Manfred Hellwig. Ohne ihn gäbe es doch seit zwei Jahren keine Rennen mehr.“
(Stand 05.09.2011)
Siehe auch
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